Problem
Reklamationen nach der Glasreinigung
Kernbefund. Reklamationen sind selten ein Reinigungsproblem. Sie sind ein Nachweisproblem. Wer bei Abfahrt den Zustand fotografisch dokumentiert, gewinnt fast jede Diskussion.
Ein Anruf zwei Tage nach der Fassadenreinigung. Ein Foto einer angeblich schmutzigen Scheibe. Ohne Nachweis diskutieren Sie sich in eine kostenlose Nachreinigung. Dieser Beitrag ordnet Ursachen und zeigt den Prozess-Ausweg.
Typische Ursachen
Umwelteinflüsse nach Reinigung
Regen, Baustaub, Vogelkot. Ohne dokumentierten Abfahrtszustand ist die Schuldfrage offen.
Unklare Sequenzen
Ohne festgelegten Ablauf ist nicht klar, ob Zonen ausgelassen wurden.
Kein visuelles Referenzmaterial
Wenn kein Foto existiert, muss Ihre Aussage gegen die des Kunden stehen.
So diagnostizieren Sie das Problem
- 01
1. Reklamationsstatistik prüfen
Wie viele Reklamationen im Quartal? Auf welchen Objekten häufen sie sich?
- 02
2. Prozess prüfen
Gibt es einen definierten Ablauf mit Freigabepunkten? Wenn nicht, ist das Problem strukturell.
- 03
3. Fotoquote prüfen
Wie viele Aufträge werden fotografisch dokumentiert? Unter 80 Prozent ist das Risiko hoch.
Struktureller Ausweg
- 01
1. Fotoprotokoll standardisieren
Jede Fassade bekommt ein festes Fotoprotokoll bei Ankunft und bei Abfahrt.
- 02
2. Zustand zeitstempeln
Fotos werden mit Zeit, Ort und Person verknüpft. Beweiskraft steigt sofort.
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3. Reklamationsprozess digitalisieren
Kunde reklamiert im Portal. Sie sehen den letzten Zustand samt Zeitstempel und diskutieren nur, was diskutiert werden muss.
Häufige Fragen
- Wie viele Fotos sind sinnvoll?
- Anschaffung und Abfahrt reichen in den meisten Fällen. Bei komplexen Fassaden werden Zwischenzustände dokumentiert.
- Kann der Kunde Reklamationen direkt melden?
- Ja, über das Auftraggeber-Portal. Der Vorgang landet als Ticket bei Ihnen im Betrieb.
Weiterführend
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