Kostenloser Rechner

Personalbedarf berechnen aus Fläche, Frequenz und Leistung.

Der Rechner ermittelt, wie viele Arbeitsstunden ein Objekt pro Monat benötigt und wie viele Vollzeitäquivalente daraus folgen. Das ist die Grundlage für Angebote, Einsatzplanung und Kapazitätsprüfung.

Startwerte entsprechen marktüblichen Richtwerten. Passen Sie sie an Ihr Objekt an, das Ergebnis rechnet live mit.

Personalbedarf berechnen

Formel: Stunden/Monat = m² / Leistung × Reinigungen/Monat. Vollzeitäquivalente = Stunden/Monat / produktive Stunden/Monat.

Alle Werte eingetragen? Ergebnis in wenigen Sekunden.

So rechnet der Kalkulator

Der Ansatz ist bewusst einfach und transparent. Alle Werte sind sichtbar und veränderbar.

  1. 1. Stunden pro Reinigung

    Quadratmeter geteilt durch Leistung in m² pro Stunde. Die Leistung hängt von Reinigungsart, Belegung und Qualitätsstufe ab. Für die Unterhaltsreinigung sind 220 m² pro Stunde ein üblicher Startwert.

  2. 2. Stunden pro Monat

    Stunden pro Reinigung mal Reinigungen pro Monat. Das ist der reine Bedarf am Objekt, ohne Fahrt und ohne Verwaltung.

  3. 3. Vollzeitäquivalente

    Stunden pro Monat geteilt durch produktive Stunden pro Vollzeitkraft und Monat. 135 produktive Stunden pro Monat entsprechen etwa 1620 produktiven Stunden pro Jahr, was für Vollzeit in der Gebäudereinigung realistisch ist.

  4. 4. Personalkosten pro Monat

    Stunden pro Monat mal Stundensatz. Der Stundensatz sollte alle Personalaufwände abdecken. Wer keinen sauberen Vollkostensatz kennt, nutzt zuerst den Stundenverrechnungssatz-Rechner.

Worauf Sie in der Praxis achten sollten

Die häufigsten Fehler bei der Personalbedarfs-Kalkulation:

  • Leistung pro Stunde zu optimistisch angesetzt. Bei starker Möblierung, hoher Belegung oder Qualitätsstufen wie Klinik oder Reinraum liegen die Werte deutlich unter dem Startwert.
  • Rüst- und Fahrtzeit vergessen. Der Rechner zeigt reinen Objektbedarf. Rüsten, Fahrt zwischen Objekten und Übergaben gehören zusätzlich in die Einsatzplanung.
  • Produktive Stunden pro VZK zu hoch angenommen. Wer 2028 Sollstunden ansetzt, ignoriert Urlaub, Krankheit und Feiertage.
  • Nur die Grundreinigung geplant, ohne Sonderleistungen. Fensterputz, Grundreinigung und Winterdienst haben eigene Leistungswerte und sollten getrennt geplant werden.
  • Krankenreserve fehlt. Für einen realistischen Personalbedarf sollten je nach Region 5 bis 10 Prozent Reserve für Ausfälle eingeplant werden.

Häufige Fragen zum Personalbedarf

Wie viele Reinigungskräfte brauche ich für 1000 Quadratmeter?

Bei einer Unterhaltsreinigung mit 220 m² pro Stunde ergeben 1000 m² etwa 4,5 Stunden pro Reinigung. Bei 20 Reinigungen pro Monat sind das 90 Stunden. Mit 135 produktiven Stunden pro Vollzeitkraft und Monat entspricht das ungefähr 0,7 Vollzeitäquivalenten.

Wie viele produktive Stunden hat eine Vollzeit-Reinigungskraft pro Monat?

Bei 39 Stunden Wochenarbeitszeit ergeben sich 2028 Sollstunden pro Jahr, also rund 169 pro Monat. Nach Abzug von Urlaub, Krankheit und Feiertagen bleiben ungefähr 130 bis 140 produktive Stunden pro Monat. Der Rechner nutzt 135 als Startwert.

Welche Leistung pro Stunde ist realistisch?

Die Startwerte entsprechen marktüblichen Richtwerten. Realistische Werte liegen für die Unterhaltsreinigung zwischen 150 und 300 m² pro Stunde, für die Glasreinigung zwischen 60 und 120 m² pro Stunde. Ausschlaggebend sind Möblierung, Frequenz und Qualitätsstufe.

Muss ich eine Krankenreserve einrechnen?

Für die reine Bedarfsberechnung nicht. Für die Kapazitätsplanung sollten je nach Region und Objektart 5 bis 10 Prozent Reserve für Ausfälle eingeplant werden. Diese Reserve wird häufig über Springer oder Subunternehmer abgedeckt.

Wie unterscheidet sich der Bedarf für Klinik oder Hotel?

Klinikreinigung, Housekeeping oder Reinraum haben deutlich niedrigere Leistungswerte, weil Qualitätsstufen, Nachweise und Hygieneanforderungen mehr Zeit binden. Passen Sie den Wert Leistung pro Stunde entsprechend an.

Kann ich das Ergebnis in Taskey weiterverwenden?

Ja, mit einem Klick übernehmen Sie den ermittelten Bedarf nach Taskey. Von dort steht er in Angeboten, Einsatzplanung und Kapazitätsprüfung zur Verfügung.

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