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Lohnkosten in der Gebäudereinigung Vollkostenrechnung pro Kopf, pro Jahr.

Was kostet ein Reinigungsmitarbeiter tatsächlich pro Jahr? Der Rechner ermittelt die reale Personalvollkostenlast aus Bruttolohn, Lohnnebenkosten, Sonderzahlungen, Arbeitskleidung und Fortbildung. Ein Blick auf den Aufschlag zeigt, wie stark der Bruttolohn den tatsächlichen Aufwand unterschätzt.

Startwerte spiegeln die deutsche Gebäudereinigung. Passen Sie sie an Ihr Unternehmen an, das Ergebnis rechnet live mit.

Lohnkosten in der Gebäudereinigung

Formel: Vollkosten pro Jahr = Jahresbruttolohn × (1 + Nebenkosten) + Sonderzahlungen + weitere Personalkosten.

Alle Werte eingetragen? Ergebnis in wenigen Sekunden.

So rechnet der Kalkulator

Die Vollkostensicht bildet ab, was ein Mitarbeiter den Betrieb wirklich kostet. Alle Positionen sind sichtbar und veränderbar.

  1. 1. Jahresbruttolohn

    Bruttolohn pro Stunde mal Sollstunden pro Jahr. Bei 15 Euro und 39 Stunden Wochenarbeitszeit ergibt das rund 30.400 Euro Bruttolohn pro Jahr. Das ist der Ausgangspunkt, aber weit nicht das Ende.

  2. 2. Lohnnebenkosten

    Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, Umlage U1 und U2 sowie Insolvenzgeldumlage. In der Gebäudereinigung typischerweise 20 bis 25 Prozent des Bruttolohns.

  3. 3. Sonderzahlungen

    Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen. Nicht jeder Betrieb zahlt alle Positionen; wer nichts einträgt, sieht die reine Bruttolohn-plus-Nebenkosten-Sicht.

  4. 4. Weitere Personalkosten

    Arbeitskleidung, Fortbildungen, Prüfungen, Zertifikate und Sonstiges. Diese Kosten fallen tatsächlich pro Mitarbeiter an und gehören ehrlich in die Vollkostensicht.

  5. 5. Aufschlag auf den Bruttolohn

    Am Ende zeigt der Rechner, um wie viel Prozent die tatsächlichen Personalkosten über dem reinen Bruttolohn liegen. Wer nur auf den Bruttolohn schaut, verliert diesen Aufschlag als Marge.

Was in der Praxis unterschätzt wird

Die häufigsten Fehler bei der Lohnkostenkalkulation:

  • Rechnung nur mit dem Bruttolohn. Der tatsächliche Aufwand liegt in der Gebäudereinigung häufig 25 bis 35 Prozent höher.
  • Berufsgenossenschaft vergessen. Die Beiträge sind in der Reinigungsbranche höher als in vielen anderen Branchen und schlagen deutlich zu Buche.
  • Umlage U1 und U2 nicht mitgerechnet. Beide sind gesetzlich verpflichtend und werden häufig übersehen.
  • Sonderzahlungen vergessen. Wenn nach Tarif gezahlt wird, gehören Weihnachts- und Urlaubsgeld zur ehrlichen Vollkostensicht.
  • Arbeitskleidung und Prüfnachweise werden oft in den Objektkosten versteckt, obwohl sie personenbezogen sind.

Häufige Fragen zu Lohnkosten in der Gebäudereinigung

Was kostet eine Reinigungskraft pro Jahr?

Bei einem Bruttolohn von 15 Euro und 39 Stunden Wochenarbeitszeit ergeben sich rund 30.400 Euro Bruttolohn pro Jahr. Mit 22 Prozent Lohnnebenkosten und typischen weiteren Personalkosten liegen die Vollkosten je nach Betrieb häufig zwischen 37.000 und 42.000 Euro pro Jahr. Der Rechner ermittelt Ihren individuellen Wert.

Wie hoch sind die Lohnnebenkosten in der Gebäudereinigung?

Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung liegt in Deutschland aktuell bei rund 20 Prozent. Dazu kommen Berufsgenossenschafts-Beitrag, Umlage U1 und U2 sowie Insolvenzgeldumlage. In Summe sind 20 bis 25 Prozent des Bruttolohns typisch für die Gebäudereinigung.

Was ist der Unterschied zwischen Lohnkosten und Stundenverrechnungssatz?

Lohnkosten sind die reine Personalsicht aus AG-Perspektive pro Kopf. Der Stundenverrechnungssatz ist der Preis pro produktiver Stunde für den Kunden, inklusive Overhead und Marge. Für den Verrechnungssatz nutzen Sie den Stundenverrechnungssatz-Rechner.

Gilt der Mindestlohn in der Gebäudereinigung?

In der Gebäudereinigung gilt ein Branchen-Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen kann und regelmäßig neu verhandelt wird. Ausgangspunkt für die Kalkulation ist immer der tatsächlich gezahlte Stundenlohn, nicht der Mindestlohn.

Was gehört zu den weiteren Personalkosten?

Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Fortbildungen, arbeitsmedizinische Untersuchungen, Zertifikate und personenbezogene Prüfungen. Diese Kosten fallen tatsächlich pro Mitarbeiter an und gehören in die Vollkostensicht.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner läuft im Browser. Nur wenn Sie die Kalkulation per E-Mail anfordern, wird Ihre Adresse verwendet, um die E-Mail zu versenden. Ansonsten wird nichts gespeichert.

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